Ausflug - Gesangverein Hambrücken

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Ausflug

Berichte

Gesangverein unterwegs im Harz
Das Dreiländereck Hessen/Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt war das Ziel des diesjährigen Ausflugs. Schon früh am Freitag ging die Fahrt über Frankfurt und Kassel nach Goslar der alten Kaiser- und Bergbaustadt. Bei der Stadtführung mit Bus und zu Fuß konnten wir einiges über den über 1000 Jahre alten Bergbau und die Kaiserpfalz erfahren. Höhepunkt war um 12.00 Uhr das Glockenspiel auf dem Rathaus am dortigen Marktplatz mit lebensgroßen Figuren. Ein weiterer Halt auf der Fahrt nach Bad Lauterberg im Harz wurde in Clausthal-Zellerfeld eingelegt um dort Deutschlands größte Holzkirche zu besichtigen. Pünktlich wurde dann das sehr gemütliche und komfortable Parkhotel Weber-Müller in Bad Lauterburg erreicht und nach einer kurzen Eingewöhnung im Hotel trafen sich alle wieder beim Abendessen. Dann stand auch schon der Nachtwächter Erich mit Säbel und Trompete und einem stärkenden Kräuterschnaps zur Nachtwächterführung bereit. Neben seinen musikalischen Einlagen und lustigen Sprüchen konnte der auch einiges Interessantes über die kleine aber feine Kurstadt im Harz berichten, ehe der doch anstrengende Tag in der Hotelbar ausklang.
Am Samstagmorgen startete unsere Reisegruppe nach einem reichhaltigen und schmackhaften Frühstück zur großen Rundfahrt durch den Harz, zunächst zur Rappbodetalsperre. Interessant dort vor allem die mit 458 Meter lange, frei hängende Hängebrücke, weltweit die längste ihrer Art. Für Bungeespringen und Drahtseilfliegen waren die Wartezeiten aber sehr lange und wir mussten leider darauf verzichten. Die Weiterfahrt auf den Hexentanzplatz in Thale wurde dann zum besonderen Abenteuer, denn eine Straßensperrung erforderte einen Umweg auf waghalsigen und kurvenreichen Sträßchen, die schon einem PKW-Fahrer die Haare hätten zu Berg stehen lassen. Aber unser Busfahrer und Reiseleiter bewahrte die Ruhe trotz Bus-Gegenverkehr und brachte uns sicher ans Ziel. Der Hexentanzplatz, in der Walpurgisnacht ein Festplatz der Hexen und Teufel, bot zudem einen phantastischen Ausblick auf den „Grand Canyon" aus 450 Meter Höhe in das Tal der Bode.
Die über 1000 Jahre alte Stadt Quedlinburg war das nächste Ziel und lud in mittelalterlicher Kulisse zum Bummeln und Kaffeetrinken ein. Zahlreiche historische Gebäude und Kirchen zeugen dort von einer blühenden Vergangenheit und vor allem die vielen Fachwerkhäuser und malerischen Gassen waren sehenswert. Auf der Rückfahrt über Wernigerode stand dann noch eine Begegnung mit dem Dampfzug der Brockenbahn an.
Am Sonntag hieß es dann schon wieder Kofferpacken und nach Frühsport im Schwimmbad und nochmals einem tollen Frühstück ging’s auf die Heimreise, die jedoch mit einer gemütlichen 90minütigen Schifffahrt auf der Okertalsperre noch einmal ein besonderes Highlight bot.
Vielen Dank allen, die zum Gelingen eines wirklich wunderbaren Wochenendes beigetragen haben, besonders der Familie Amann, die für die Reiseverpflegung sorgten und vor allem dem Busfahrer und Reiseleiter, Herrn Hellermann, der mit gewohntem Charme und ohne die Ruhe zu verlieren alles bestens meisterte und das mit seiner Frau ausgearbeitete Programm zur Zufriedenheit Aller umsetzen konnte. Eine schöne Reise, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 
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